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Deshalb ist private Vorsorge wichtig

Das bisherige System der gesetzlichen Rentenversicherung stößt an seine Grenzen: Die Schere zwischen geringer werdenden Beitragseinnahmen und größer werdenden Ausgaben für gesetzlichen Rentenleistungen nimmt immer mehr zu.

Die Ursachen:

Sinkende Einnahmen

  • Durch eine sinkende Geburtenrate treten weniger Personen ins Erwerbsleben ein
  • Durch eine längere Berufsausbildung, späterer Eintritt in das Erwerbsleben und damit geringere Beiträge für die Rentenkassen
  • Durch langanhaltende, strukturelle Arbeitslosigkeit in Deutschland sinken die Einnahmen der Rentenversicherung

Steigende Ausgaben

  • Die deutsche Bevölkerung wird immer älter und bezieht deshalb immer länger Renten
  • Die Rentenzahlungen werden im Zeitablauf den steigenden Lebenshaltungskosten angepasst
Private Vorsorge steigende Ausgaben
Quelle: Destatis

Die Folgen:

  1. Leistungskürzung und Erhöhung der Beitragssätze
    Die Beitragssätze sind in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen (von 17,0 % im Jahre 1970 auf 19,9 % im Jahr 2008). Gleichzeitig sinkt das Rentenniveau durch Einführung eines „Nachhaltigkeitsfaktors“ in der Rentenformel im Jahre 2005, der die künftigen Veränderungen im Verhältnis von Rentnern zu Beitragszahlern berücksichtigt. Damit werden in Zukunft die Renten weniger stark steigen. Ausbildungszeiten werden zukünftig nicht mehr rentenerhöhend berücksichtigt, gleichzeitig entspricht die Erhöhung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre einer defakto-Rentenkürzung.
  2. Staatliche Förderung privater Zusatzvorsorge
    Zusätzlich fördert der Staat die private kapitalgedeckte Zusatzvorsorge durch Zulagen und attraktive steuerliche Abzugsmöglichkeiten (wie zum Beispiel Riester und die Rürup-/Basisrente).

Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 - Wann gehen Sie in Rente?

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